Ungewollte Störungen der Nachtruhe

Wenn man kleine Kinder hat, sind die Eltern immer auf etwaige Störungen in der Nachtruhe gewappnet. Diese nehmen bekanntlich mit der Zeit ab, sodass ab einem gewissen Zeitpunkt die erholsame Nachtruhe bis auf wenige Ausnahmen wiederhergestellt sein dürfte.

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Museum mit ä

Die neue Worttrias aus Christianes abc-Etüden (Museum, biografisch, erinnern) gibt mir die willkommene Gelegenheit, ein von mir besonders geschätztes Künstlerduo zu würdigen – und den ihnen gewidmeten „Showroom“ im Herzen Münchens gleich mit.

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Nostalgische Fernsehmomente

Dieser Text für Christianes Schreibeinladung war trotz der thematischen Zusammenhänge eine schwere Geburt. Die Idee, die Revivals von „Wetten dass“ und „TV total“ in einem Text zu verarbeiten, hatte ich schon länger. Doch die Verbindung mit dem Wort Museum kam mir sehr spontan. Nun mussten auch noch biografisch und erinnern sinnig eingebunden werden. Als erstes war es ein etwas sachlicher Text, aus dem langsam eine Geschichte gewachsen ist. Viel Spaß und Freude beim Lesen.

Nachdem ich den Text verfasst habe, ist mir noch eine Verbindung gekommen. Auf dem Foto 3 der Impulswerkstatt von Myriade ist ein Bild von einem Profil seitwärts und gleichzeitig nach vorne zu sehen. Das Wiederaufleben der Vergangenheit in der Gegenwart, aber gleichzitig auch der Blick nach vorne hat mich an diesen Text erinnert. Daher würde ich dies auch gerne hier verlinken.

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Das Wagnis des Online-Shoppings

Als in Corona-Zeiten die Geschäfte dicht machten, boomte der Online-Handel. Aus verschiedenen Gründen haben sich einige Leute erfolgreich geweigert, online zu bestellen. Dennoch gab es bei dem einen oder anderen die erste Online-Bestellung. Zumal wenn das Produkt zwar nicht dem täglichen Bedarf entstammt, es aber doch so wichtig ist, es jetzt zu erwerben – und nicht vielleicht in ein paar Wochen, wenn die Geschäfte wieder offen haben. Sehen wir uns einmal den Bestellvorgang eines Neulings an.

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Lilu – Die Schattenfresser/Teil 2

Ohnmächtig

Ich streckte meine Hände nach ihm aus. Wir drehten uns im Kreise, sprangen und tanzten auf dem Tisch herum. Ihr habt schon richtig gehört: auf dem Tisch! So seltsam es für eure Ohren klingen mag, aber Tatsachen sind nun einmal Tatsachen: Von einer Zehntelsekunde auf die nächs­te war ich fast so klein wie Lilu, vielleicht einen Fingernagel größer, und wir hüpf­ten um das Teegeschirr herum. Ein­mal bin ich sogar auf die Kandis-Dose ge­klettert und habe die Kan­diszuckerstückchen erklommen wie ein Gebirgsmassiv. Wir trieben es so toll, bis wir mit solcher Wucht an meine volle Tasse gestoßen sind, dass sie um­fiel und ihren gan­zen Inhalt über uns er­goss. Ich hatte wirklich Angst im Tee zu ertrinken und musste schwim­men wie in einem See. Die Wel­len schlugen über meinem Kopf zusammen. Ein­mal wurde ich nach oben getrieben, ein an­dermal drückte mich ein mäch­tiger Sog tief nach unten.

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Auf der Kürbse?

Ich habe aus den Stichwörtern Kürbis, kitzlig und krakeln, mit denen Christiane für die Wochen 44 und 45 zum Schreiben eingeladen hat, Folgendes gemacht:

Mein lieber Andersen,

Sie scheinen sich auf Kindereien verlegen zu wollen. Dabei ist das Verlegen meine Sache, was natürlich nur als ein kleiner Sprachwitz gemeint ist, der Ihnen jedoch zeigen möge, dass ich dem Albernen durchaus nicht abhold bin. Die Skizze aber, die Sie mir kürzlich zugeschickt haben, unterschreitet selbst dieses Niveau. Schon Ihre nervös gekrakelte Handschrift ließ mich aufhorchen. Sind Sie denn schon wieder auf Reisen?

Eine Prinzessin, die bis ins tiefste ihres sonst so noblen Gemütes kitzlig ist, soll also durch zwanzig Matratzen und darauf nochmaligen zwanzig Decken eine Kürbse spüren. Eine Kürbse? Was um alles in der Welt soll eine Kürbse vorstellen? Die neue Züchtung eines Kürbisses etwa? Davon habe ich noch nie gehört, und wenn ich ehrlich sein soll, möchte ich davon auch nie hören. Als Verleger mit literarischem Anspruch würde ich mich der Verbreitung von zusammenfabulierten Wortmonstern schuldig machen. Man stelle sich nur den Titel über einem solchen Text vor: Die Prinzessin auf der Kürbse. Niemals!

Als Ihr Verleger und väterlicher Freund rate ich Ihnen dringend: Werden Sie realistischer! Das Irr- und Aberwitzige sollten Sie Ihrem deutschen Kollegen Hoffmann überlassen.

P.S.: Oder meinten Sie Erbse?

Eine Gespenstergeschichte

Zugegeben verleiten die drei Wörter von Christiane zunächst zu einem Text mit vielen Alliterationen. Dennoch habe ich davon Abstand genommen, da in mir eine vollkommen andere Idee reifte. Mit den Wörtern Kürbis, kitzlig, krakeln habe ich folgende Geschichte verfasst:

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