Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Auf der Seite „Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ wurden Redewendungen veröffentlicht, die anders umschrieben werden.

Hier kommt die vierzehnte Redewendung:

(14) Nicht näher bezeichnete humane Individuen, reduziert auf ein Pronomen interrogativer Art, in Kenntnis einer nicht näher bezeichneten Funktion, sei sie intellektueller bzw. substantieller Art, ihr als Steigerung der Akzeptanz auch noch fakultativ und permanent mittels der unteren Extremitäten folgend anstatt sie rigoros abzulehnen und damit eine größtmögliche Distanz herzustellen, verifiziert ein Manko in der nördlichen Hemisphäre seines Korpus.

(Kommentar von Feli)

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.

Christianes Schreibeinladung

Christianes Schreibeinladung: Eine Kurzgeschichte über ein Affenkostüm und den Fasching. Lasst uns noch einmal zurückdenken, auch wenn der Fasching schon vorbei ist.

Auch dieses Mal waren die Wörter herausfordernd, die in Christianes Blog standen. Es war eine Wortspende von Wortman und es ging darum, die Wörter Affe, neu, blockieren in einem Text von 300 Wörtern zu verarbeiten. ZUnächst dachte ich an eine Geschichte über einen Mann, der vieles automatisiert hatte und zum Zaharzt ging und durch die geschwollenen Backen sein smart Home nicht mehr zum Laufen bringen konnte. Dies hatte ich mal als Video irgendwo gesehen. Doch dabei gab es zwei Probleme. Ich wusste nicht, wie ich das Wort „neu“ unterbrachte und es war auch nicht sonderlich kreativ. Also ließ ich das Thema ein paar Tage ruhen. Nun kam mir die Idee, dass ja in dieser Woche Fasching war. Lag es da nicht nahe, ein Affenköstum in die Geschichte einzubauen? Und schon hatte ich eine Idee, wie ich es umsetzen konnte.

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Ein etwas anderer Tatort

Wieder einmal sind Dreharbeiten angesagt. Den Schauspielern nach, die ich zu erkennen glaube, könnte es sich um einen bayerischen „Tatort“ handeln. Die Location befindet sich in der Nähe eines Hotels in der Münchner Innenstadt, in dem aus Prestige- und vor allem Kostengründen bevorzugt die Reichen und Schönen absteigen. In dieser Gegend sind häufig Autos zu sehen, auf die die Bezeichnung „Limousine“ eher zutrifft. Manche Geschäfte sind so exklusiv, dass sie keine Hemmungen haben, ein Paar Herrenhalbschuhe für knapp 5.000 € anzubieten.

Gelegentlich verirrt sich, wie heute, ein Bettler in diese Gegend. Er sitzt, an eine Hauswand kauernd, auf dem Bürgersteig, vor sich ein Pappschild mit der Aufschrift „Ich habe Hunger“. Sein Gesicht macht einen leicht verschmitzten, vor allem aber abgehärmten Eindruck.

Für Dreharbeiten außerhalb eines Studios ist ein großer logistischer Aufwand erforderlich, der sich in mehreren großräumigen Fahrzeugen ausdrückt, die reichlich Parkraum beanspruchen. Dazu gehört ein Wagen für das Catering, wie man die Verpflegung heute nennt. Zufall oder nicht: Dieser Wagen parkt ziemlich genau gegenüber dem Bettler.

Als ich um die Mittagszeit vorbeikomme, hält er einen leergegessenen Plastikteller und eine gebrauchte Plastikgabel in die Höhe, als wolle er sie mir geben. Was aber soll ich damit anfangen? Es für ihn in den nächsten Abfalleimer werfen? Wie sich jedoch herausstellt, bin ich gar nicht gemeint, sondern eine Frau, die hinter mir auf ihn zugeht und offensichtlich für das leibliche Wohlergehen der Filmcrew zuständig ist. Ich begreife, dass er das Geschirr zurückgeben möchte. Statt jedoch einfach nur Teller und Gabel wieder einzusammeln, fragt ihn die Frau, als wäre sie so etwas wie seine Gastgeberin: „Möchten Sie mehr?“

Ein etwas anderer „Tatort“, und was für einer!

Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Auf der Seite „Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ wurden Redewendungen veröffentlicht, die anders umschrieben werden.

Hier kommt die dreizehnte Redewendung:

(13) Die Fluidität eines Liquor, bekannt als Träger der Lebenskraft, durch Erythrozyten gefärbt, ist von der Konsistenz her viskoser als das blaue Gold, das jedoch Hauptbestandteil des ersteren ist.

(Kommentar von Feli)

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.

Valentinstag: Bedeutung und Traditionen

Heute ist wieder Valentinstag. Er wird in Deutschland gefeiert als der Tag der Liebenden. Man schenkt sich mehrheitlich Blumen oder etwas anderes gegenseitig. Daher wurde selbst im Lockdown in Bayern den Blumenläden gestattet, von 8 Uhr bis 12 Uhr unter Auflagen zu öffnen (vgl. Münchner Merkur). Doch ist dieser Tag wirklich so wichtig, dass man Ausnahmen generieren muss? Woher kommt die Tradition eigentlich? Und wie sieht es in anderen Ländern aus?

Bedeutung und Herkunft des Valentintags

Der Valetinstag wurde ursprünglich als ein Gedenktag des heiligen Valentinus gefeiert. Er war ein Märtyrer, in dessen Legenden vermutlich die Legenden anderer Heiligen eingeflossen sind. Der heilige Valentin von Rom zum Beispiel wurde zum Märtyrer, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste während der Christenverfolgung feierte. Der Gedenktag wurde 469 von Papst Gelasius für die ganze Kirche eingeführt. Im 14. Jahrhundert wurde das Fest erstmals in den Kreisen von Geoffrey Chaucer mit der romantischen Liebe assoziiert. Jedoch entwickelte es sich erst im 18. Jahrhunder in England weiter. Hier schenkte man sich gegenseitg an diesem als Zeichen der Zuneigung etwas Süßes oder Blumen. Auch Grußkarten, sog. „Valentines“, wurden verschickt.

In einigen Regionen Europas werden auch „Valentinsschlüssel“ verschenkt. Mit diesem erlaubt man dem Beschenkten, dass er das eigene Herz aufschließen darf. Sogar Kinder erhielten diese Schlüssel zum Schutz vor Epilepsie, die sog. „Sankt-Valentins-Krankheit“. Die handgeschriebenen Grußkarten sind seit dem 19. Jahrhundert dank der Industrialisierung den elektronisch gefertigten Grußkarten zum Opfer gefallen. Der Gedenktag für den heiligen Valentin von Rätien findet in der römisch-katholischen Kirche jedoch nicht am 14. Februar statt, sondern am 7. Januar.

Es gibt jedoch auch noch weitere Theorien über seine Entstehung, vgl. Stuttgarter Nachrichten:

  • In der Mitte des Monats Februar beginnt die Paarungszeit der Vögel. Die beginnende Zeit der Paarung der Tiere wurde dabei auf die Menschen übertragen und in der Mitte des Februars angesiedelt.
  • Im Römischen Reich dagegen soll der 14. Februar der Gedenktag der Juno gewesen sein. Sie war die Göttin der Geburt, Ehe und Fürsorge. Jungen Frauen wurde an diesem Tag ein Liebesorakel geweissagt.
  • Vor 2.000 Jahren wurde in Rom das Fest der Luperkalien gefeiert. Das Fest fand zu Ehren des Herdengottes Faunus oder auch Lupercus statt. Es wurde als Fruchtbarkeitsfest am 15. Februar gefeiert. An diesem Tag ließen sich verheiratete Frauen vom Priester segnen.
  • Auch könnte die Tradition im Mittelalter ihren Ursprung haben. Die Troubadoure in Frankreich sangen an diesem Tag ihre Minnelieder. Die Liebeslyrik richteten sie an verehrte Damen der Gesellschaft. Jedoch war dies eher ein Ritual denn ein Ausdruck der Gefühle.

Somit ranken sich viele Mythen um die Entstehung des Valentinstag selbst. Ebensoviele Bräuche für diesen Tag gibt es.

Bräuche weltweit

Dies soll keineswegs eine vollständige Liste werden, sondern nur ein Auszug über ein paar Bräuche und Sitten bezüglich des Valentinstags. Zunächst einmal ein kurzer Blick auf Deutschland. In Deutschland wird der Valentinstag erst nach dem zweiten Weltkrieg populär. Viele schenken sich gegenseitig Blumen oder Süßigkeiten, obwohl sich die Mehrheit der Beschenkten lieber gemeinsame Tätigkeiten mit dem Partner wünschen. Jedoch wird einem dies im Fernsehen immer vorgegaukelt.

In Irland dagegen pilgern viele Christen zur Karmelitenkirche in der Whitefriar Street in Dublin. Sie hoffen durch das Gebet dort eine Romanze zu finden.

In Italien dagegen gehen die Liebenden zu Gewässern und befestigen „Liebesschlösser“ an den Brücken. Diese haben die Initialen der Liebenden. Mit einem Wunsch, der nicht geäußert werden darf, werfen sie den Schlüssel in das Wasser. Die meisten wünschen sich dabei wahrscheinlich, die einzig wahre Liebe gefunden zu haben.

In Südkorea dagegen verschenken die Frauen Schokolade an die Männer. Die Frauen dagegen werden am 14. März von den Männern beschenkt. Am 14. April dagegen gehen diejenigen, die an diesen Tagen nicht beschenkt wurden in ein Restaurant, um Nudeln mit schwarzer Soße zu essen. Dies nennen sie den „Black Day“. Hierbei beklagen die Südkoreaner, dass sie Single sind.

Auf den Philippinen dagegen wird der Valentinstag ähnlich wie in Europa gefeiert und in der Regel steigen die Preise für die Blumen an.

Valentinstag in Zeiten von Corona

Die verschiedenen Theorien über die Herkunft und die verschiedenen Bräuche zeigen die Vielfalt dieses Tages und auch die Vielfalt der Kulturen, die sich um die Liebe selbst gelegt haben. Jedoch sind laut Stuttgarter Nachrichten 40 Prozent der Deutschen der Meinung, dass es keinen besonderen Tag braucht, um seine Zuneigung zu zeigen. Mit sogar 75 % der Deutschen, eine große Mehrheit, wird dem Valentinstag keine Bedeutung für die Liebe zugeschrieben, sondern nur eine für den kommerziellen Zweck. Daher bleibt die Frage sehr umstritten, warum ausgerechnet die Blumenläden in Bayern heute öffnen dürfen. Diese Entscheidung ist bestimmt nicht wegen der Bräuche getroffen worden, sondern nur wegen der Unterstützung der Wirtschaft und um die Bevölkerung für die anderen Maßnahmen ruhig zu halten.

Die Borstei in München

Ein Spaziergang in der Borstei im Münchner Stadtteil Moosach ist immer wieder eine Freude. Die Skulpturen und Fresken am Gebäude sind zu jeder Jahreszeit schön.

Die Borstei ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung im Münchner Stadtteil Moosach. Sie wurde zwischen 1924 und 1929 vom Architekten Bernhard Borst erbaut. 1923 erwarb der Architekt das Anwesen für den neuen Standort seines Bauunternehmens. Jedoch sollten auch Wohnhäuser dort entstehen. Der Architekturwettbewerb kürte zwei zweite Plätze, jedoch keinen ersten Platz. Daher entwarf Borst selbst das Gelände. Da das Bauunternehmen nun entfiel, entstanden Wohnhäuser, die mit Höfen, Durchfahrten und Gewölben untereinander verbunden sind.

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Redewendungen: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

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Hier kommt die zwölfte Redewendung:

(12) Das Nähern mit dem Greiforgan der oberen Extremitäten, das zu einseitig unfreiwilligem Körperkontakt mit einem benachbarten Individuum führt, unterliegt strengster Prohibition.

Ihr könnt nun bis in einer Woche raten, was es für eine Redewendung gibt. Nächste Woche werde ich dann auf einer extra Seite die Lösung präsentieren und darauf verlinken. Die Lösung zur bisherigen Redewendung findet ihr hier. Will man weiter raten, dann kann man da erst später raufgehen. Da dies jetzt 27 Redewendungen sind, geht diese Aktion 27 Wochen. Viel Spaß dabei. Die Antworten könnt ihr über Kommentare oder das Kontaktformular geben.