Liebe Münchner Verkehrsbetriebe,
wer mit euch unterwegs ist, erlebt so manches Kurioses. Zum Beispiel transportieren zwei Leute einen schon etwas größeren Schrank. Oder aber auch nur das Staubsaugerrohr. Was hat derjenige bloß mit dem Rest angestellt?
In euren Fahrzeugen dagegen kommt man neben Wetterberichten, Nachrichten und Werbung nicht an euren eigene Erklärfilmchen vorbei. Darüber müssen wir reden. In den U-Bahnen wird immer das Münchner Kindl eingesetzt, um zum Beispiel davor zu warnen, ein Handy selbstständig aus dem Gleisbett zu holen, mit einem Skateboard auf den Bahnhöfen zu fahren oder ähnliches. Neuerdings bringt das Münchner Kindl allerdings die Menschen in Gefahr anstatt sie zu retten. Eine Frau geht gemütlich mit Kopfhörer durch die Straßen. Sie ist schließlich in einer Bubble geschützt gegen die Äußerlichkeiten. Als eine Straßenbahn auf die zufährt, zerstört das Münchner Kindl die Blase. So kommt es fast zu einem Zusammenstoß.
Diese Filmchen, liebe Redakteure, werden wohl kaum jemanden zum Umdenken bringen. Nutzt die Ressourcen lieber besser und informiert endlich einmal vernünftig über Baustellen und Verspätungen.
Da fällt mir ein, daß ich 2001 in Tokio JEDWEDEN mit Handy rumlaufen sah. Vor einer Untergrundstation bemerkten die rein garnichts, etwa einen Gaukler oder ein hübsches Mädchen.
LikeGefällt 1 Person
Ja, das ist eine sehr große Gefahr. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Filmchen etwas Großes bewirken können.
LikeGefällt 1 Person
Alibifunktion?
LikeGefällt 1 Person
Könnte sein.
LikeGefällt 1 Person