Was gehen mich Regeln an?

Auf den Abwegen eines Fahrradfahrers

Abgeschottet vom Verkehrslärm durch meine Kopfhörer fahre ich in meiner eigenen Welt. Diejenigen, die mich anhupen oder anschreien, höre ich nicht oder ignoriere ich geflissentlich. Ich bin der King der Straße. Ich brauche mich in keinen Stau einfädeln. Ich komme immer schnell, risikolos und ungeschoren an mein Ziel.

Und wenn die anderen noch so sehr auf Regeln pochen, ich mache meine eigenen. Wen juckt es, ob ich die Kurve geschnitten habe, auf der falschen Seite oder gar auf dem Gehsteig fahre? Hauptsache der Verkehr – damit meine ich mich – fließt und keiner wird verletzt. Viele denken, dass ich rücksichtslos fahre. Dennoch: meine oberste Priorität ist es, sicher und schnell das Ziel zu erreichen. Fahrbahnmarkierungen – was ist das? Verkehrszeichen – wozu gibt es diese? Verkehrsregeln – wurden doch nur allgemein festgesetzt. Für den King der Straßen ist das alles Makulatur.

Also: Wenn ihr mich auf der Straße antrefft, hilft kein Jammern, Schreien, Betteln oder Anhupen, ich bahne mir meinen optimalen Weg zum Ziel und weiche nicht davon ab.

2 Kommentare zu „Was gehen mich Regeln an?“

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