Entwicklung meines Musik Geschmacks

Ob Alison Krauss, Robert Plant, Johnny Cash, Jennifer Lopez oder Sasha. Es gibt vieles zu entdecken in der Musik. Ich habe einmal meine Entwicklung meines Musikgeschmacks und meiner Lieblingsrichtungen Revue passieren lassen.

Als ich eines Tages in einem CD-Fundus kramte, fielen mir einige alte CDs auf, die ich lange nicht mehr angehört hatte. Dabei war ich überrascht, wie sich mein Musikgeschmack entwickelt hat. Wie fing das Ganze bei mir an? Natürlich waren die Titelmusiken von Kinderkasetten erst einmal nicht weg zu denken, Kinderlieder oder Lieder zu Kindergeschichten oder über den Disneyclub kamen schon die ersten Einflüsse auf mich zu. Doch richtig interessant wurde die Musik für mich, als mein Vater Schallplatten hörte.

Hier waren unter anderem Rolling Stones, Pink Floyd und Beatles zu hören. Die Beatles hatten es mir damals am Meisten angetan, auch wenn ich momentan nichts von ihnen besitze. Mit der Zeit, als ich dann ins Gymnasium kam, hatte ich den dringenden Wunsch, eine eigene Stereoanlage zu besitzen. Vor allem die aktuellen Pop-Lieder hatten es mir angetan. Ich sah mir sogar auch die Fernseh-Sendung „The Dome“ an. Hier waren es vor allem Sasha, Jennifer Lopez, Die fantastischen Vier, Shania Twain und Sarah Connor, die mich begeisterten. Mit der Zeit nahm ich auch Lieder aus dem Radio auf Kasetten auf, da ich mir nicht meine eigene Liedersammlung aufbauen wollte. Hier saß ich dann akribisch davor und spulte immer wieder zurück, um den Liedtext aufzuschreiben, damit ich mitsingen konnte.

Eines Tages entdeckte ich dann die Folk-Sängerin Carole King und mein Musikgeschmack entwickelte sich im Kern allmählich in Richtung Country, Folk und Gospel. Ich griff zu diesem Zeitpunkt erst einmal zu einem Sänger, der mich sehr faszinierte. Es war Johnny Cash. Leider war er zu der Zeit schon verstorben, aber ich war fasziniert von seiner Stimme. Dadurch wuchs auch das Interesse an seinem Leben und an andere Musiker, die mit ihm verknüpft waren, wie June Carter Cash, Rosanne Cash, Willie Nelson, Kris Kristofferson. Doch dabei blieb es nicht: Es kamen viele weitere Interpreten dazu: Lonnie Donegan, Dolly Parton, Bert Jansch, Keith Urban, The Boss Hoss und viele weitere. Bis jetzt begleiten mich diese Interpreten und ich singe auch mit Inbrust mit – ob ich die Töne richtig treffe, sei einmal dahingestellt. Trotz meiner Tendenz höre ich auch weiterhin aktuelle Musik und bin für andere Musikrichtungen auch offen.

Ausschlaggebend für diese Überlegungen war ausgerechnet die CD „Raising Sand“ von Alison Krauss und Rober Plant, die ich sehr lange nicht mehr gehört hatte, die aber unterschiedlicher nicht sein konnten. Alison Krauss selbst ist eine Violistin und Fiddle-Spielerin, die unter anderem Bluegrass-Lieder oder auch Gospel gesungen hat. Ihre Stimme ist einzigartig. Auch Country- und Gospel-Lieder hat Alison Krauss gesungen zum Beispiel mit Dolly Parton „Coat of many Colours“ oder mit Andrea Bocelli „Amazing Grace“. Robert Plant dagegen ist ein britischer Rocksänger und war der Leadsänger von Led Zeppelin. So unterschiedlich wie sie sind, so unterschiedlich sind ihre Stimmen, doch ihre Stimmen wachsen zu einer unglaublichen Harmonie zusammen. Vor allem das Lied „Fortune Teller“ hat es mir auf dieser CD angetan. Ich wundere mich selbst, warum ich diese CD so lange nicht gehört habe, aber ich habe sie wieder entdeckt und habe fröhlich mit gesungen.

In der heutigen Zeit ist die Musik durch Streaming-Dienste und Youtube für jeden mit kleinem Geld erreichbar. Doch die Qualität und die Haptik einer CD kann man noch nicht ersetzen. Es ist so ähnlich wie die Diskussion, ob man lieber E-Books oder Bücher liest. Ich selbst mag es auch gern, die Booklets in der Hand zu haben, ein Album von Anfang bis zum Ende zu hören und nicht von einem Interpreten zum nächsten zu springen. Außerdem konnte ich dadurch wieder CDs entdecken, die einige Zeit ein Schattendasein in meinem Schrank führten. Ich sehe natürlich auch die Vorteile von Youtube und den Steraming-Diensten. Hier hat man eine unglaubliche Auswahl und kann neue Interpreten entdecken. Vor Kurzem entdeckte ich hier den unglaublichen Paul Cauthen, der es mit seiner Stimme gut und gerne mit Johnny Cash aufnehmen könnte. Daher bin ich sehr gespannt, wohin mich meine Reise in meinem Musikgeschmack noch bringen mag. Es ist eine spannende Reise, die niemals aufhören wird, denn es gibt in der Musik so vieles zu entdecken.

3 Kommentare zu „Entwicklung meines Musik Geschmacks“

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