Die Monate: Der Mai

Der Mai als der 5. Monat des Jahres hat 31 Tage. Für viele ist er der schönste Monat des Jahres. Die Sonne kommt zum ersten Mal im Jahr richtig zur Geltung.

Ich bin die Wonne und ich zieh‘
in die Herzen von euch allen.
Ihr seid ein liebesdurst’ges Pack
und lasst’s euch gern gefallen.

Emsemsem Blog

Der Mai als der 5. Monat des Jahres hat 31 Tage. Für viele ist er der schönste Monat des Jahres. Die Sonne kommt zum ersten Mal im Jahr richtig zur Geltung. Die Natur ist erwacht und der Winterblues ist hinter uns. Er wurde, wie viele andere Monate auch, einer Göttin nach benannt. Die römische Göttin Maia ist eine Göttin der Fruchtbarkeit. „Zur Regierungszeit Kaiser Neros wurde der Monat in Claudius umbenannt, einer der Namen des Kaisers, der sich allerdings nicht durchsetzte.[2] Unter Kaiser Commodus hieß der Monat dann Lucius, wiederum einer seiner Namen, auch diese Umbenennung wurde nach dem Tod des Kaisers wieder rückgängig gemacht.[3]“ (Wikipedia Artikel: Mai).

Im katholischen Kirchenkalender ist der Monat vor allem der Marienverehrung gewidmet. Maria, die Mutter Jesu ist Inbegriff des wachsenden Lebens. Das passt auch zum Frühling. Da sie Jesus, Gottes Sohn, zur Welt brachte, der den Tod besiegte, steht sie wie kein anderer für den Nauanfang. Sogar in der Südhalbkugel wird die Gottesmutter im dortigen Frühling verehrt, also im November. Besonders wichtig dabei ist auch die Rosenkranzverehrung. Maria wird um Fürsprache bei Gott gebeten, aber nicht direkt angebetet, da dies allein Gott zusteht (Münchner Kirchenzeitung).

Im 8. Jahrhundert führte Karl der Große den Begriff „Wonnemonat“ für den Mai ein. Dieser Begriff kommt eigentlich vom althochdeutschen „wunnimanot“ und bedeutet eigentliche „Weidenmonat“. Das Vieh konnte also wieder auf die Weide getrieben werden. Es hat also wenig mit der heutigen Bedeutung des Wonnemonats zu tun. Zu Beginn der Neuzeit jedoch wurde dieses Missverständnis schon ins Auge gefasst. Der Wärme darf man sich im Mai aber erst nach den Eisheiligen sicher sein. Diese sind vom 11. bis zum 15. Mai (Pankratius, Mamertus, Servatius, Bonifatius, Sofia oder die kalte Sophie). Dazu gibt es einige Bauernregeln:

  • Vor Bonifaz kein Sommer, Nach der Sofie kein Frost.
  • Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sofie vorüber ist.
  • Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein.
  • Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei schlimme Bazi. Und zum Schluss fehlt nie – die kalte Sofie.
  • Pflanze nie vor der kalten Sophie.

Aus: Niehaus Bernd über den Monat Mai

Gedenk- und Feiertage (Auszug):

  • Sonntag vor oder nach dem 4. Mai: Florianitag (der heilige Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr)
  • Erster Sonntag: Weltlachtag
  • Zweiter Samstag: Gratis Comic Tag
  • Zweiter Sonntag: Muttertag
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 4. Mai: Star Wars Tag
  • 8. Mai: Tag der Befreiung / Sieg über den Nationalsozialismus
  • 10. Mai: Tag des freien Buches
  • 16. Mai: Internationaler Tag des Lichtes
  • 20. Mai: Weltbienentag
  • 23. Mai: Tag des Grundgesetzes (Deutschland)
  • 28. Mai: Internationaler Weltspieltag
  • 31. Mai: Weltnichtrauchertag

2 Kommentare zu „Die Monate: Der Mai“

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