Die Monate: Der April

Der vierte Monat des Jahres ist der April. Mit seinem Namen weist der April darauf hin, dass sich die Erde wieder öffnet (von lateinische „aperire“ = „öffnen“).

Ich wüsst‘ nicht, was ich will, sagt ihr.
Mich lässt, was ihr sagt, völlig kalt.
Denn ihr seid immer unzufrieden.
So wie ich bin, so bin ich halt.

Emsemsem Blog

Der vierte Monat des Jahres ist der April. Mit seinem Namen weist der April darauf hin, dass sich die Erde wieder öffnet (von lateinische „aperire“ = „öffnen“). Jedoch kann auch eine andere Etymologie richtig sein: Von „apricus“ („Sonnig“). Der April könnte auch einer Gottheit gewidmet werden, in diesem Fall der Aphrodite („die Schaumgeborene“).

Zur Regierungszeit von Nero wurde der Monat in Neroneus umbenannt, um Kaiser Nero zu ehren. Doch dies setzte sich nicht durch. Pius wurde der Monat auch genannt, nämlich unter Kaiser Commodus. Pius war ein Name von Kaiser Commodus. Doch auch dies wurde nach seinem Tod wieder rückgängig gemacht. Karl der Große dagegen führte die Bezeichnung Ostermond oder Ostermonat ein, da Ostern in der Regel im April gefeiert wird.

1. April: Unglückstag oder Aprilscherz?

Der 1. April hat im Volksglauben unterschiedliche Brauchtümer. Einerseits wird er als Unglückstag angesehen. Daher sollte man an diesem Tag nichts unternehmen.

Und auch geheiratet werden sollte an diesem Tage (ebenso wie am 1.8. und am 1.9.) nicht, da ansonsten Untreue ins Haus stünde. Milch dürfe am ersten April ebenfalls (nach Sonnenuntergang) nicht aus dem Hause gegeben werden und das Vieh müsse dann im Stall bleiben, um es vor Verhexungen zu schützen. Außerdem solle man an diesem Tag nicht in der Wald fahren, keine Feldarbeit erledigen und auch keine Werkzeuge schmieden, da dies dann Unglück bringen wird.

Blog von Frau Birkenbaum

Unbekannt jedoch ist die Herkunft der Tradition des „in den April“ schicken. Der 1. April ist somit ein Tag, an dem man anderen einen Scherz spielte. Auch Zeitungen greifen diese Tradition auf. Sie generieren für diesen Tag extra falsche Meldungen und klären die Leser in den nächsten Tagen auf.

Der April macht, was er will!

Diese Bauernregel bezieht sich auf das wechselhafte Aprilwetter. Damit wird der rasche Wechsel von Sonnenschein, Hagel, Regen und anderen Wettererscheinungen bezeichnet. Die Luft erwärmt sich dabei über Südeuropa und Afrika schneller als über Nordeuropa und dem Meer. Dieser Unterschied ist sehr groß. Wegen der ausgleichenden Lufttemperatur kommt es über Mitteleuropa (die Grenze dieser Extreme) zu dem ständigen Wetterwechsel, das wir als Aprilwetter bezeichnen.

Das wechselhafte Aprilwetter ist aber nicht zwingend auf den April beschränkt. Dennoch sind in diesem Monat die Temperaturgegensätze am größten, danach werden sie mit weiter steigendem Sonnenstand  zunehmend abgebaut.

Wetter.de

Besondere Tage im April (eine Auswahl)

  • 1. April: Aprilscherz
  • 2. April: Weltkinderbuchtag
  • 7. April: Weltgesundheitstag
  • 16. April: Holocaust-Gedenktag
  • 18. April: Internatonialer Denkmaltag
  • 25. April: Internationaler Tag des Baumes
  • 29. April: Tag der Immonologie
  • 30. April: Internationaler Tag des Jazz und Walpurgisnacht

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