Die Monate: Der Februar

Der Februar ist der zweite Monat im gregorianischen Kalendar. Er ist der kürzeste mit 28 beziehungsweise 29 Tage.

Ich bin zwar kurz geraten.
Doch wen stört das schon.
Bei mir bekommt halt jeder
schneller seinen Lohn.

Emsemsem Blog
14. Februar: Valentinstag in den dunklen Wintertagen. Photo by Lucian Petronel Potlog on Pexels.com

Der Februar ist der zweite Monat im gregorianischen Kalender. Er ist der kürzeste mit 28 beziehungsweise 29 Tagen. Warum ist er so kurz? Warum hat er alle vier Jahre einen Tag mehr? Das liegt in der Geschichte. Der März war im römischen Reich der erste Monat. Da zu Ehren von Kaiser August der sechste Monat in August umbenannt wurde, hatte dieser nur 30 Tage. „Um nicht hinter dem Vormonat mit 31 Tagen hinterherzuhinken, wurde der August auf 31 Tage verlängert. Diesen Tag nahm man dem Februar weg; auf diese Weise verkürzte sich der Februar von 29 auf 28 Tage.“ (Festjahr.de).

Hier hatte das Jahr nur 355 Tage. Erst mit der julianischen Reform des Kalenders erhielt das Jahr 365 Tage. Der Februar mit seinen 28 Tagen wurde einfach übernommen. Das Schaltjahr errechnet sich daraus, dass sich die Erde um die Sonne bewegt. Hat die Erde die Sonne umrundet, so ist ein Jahr vorbei. Genau genommen sind dies 365,2424 Tage. „Das sogenannte tropische Jahr, bzw. Sonnenjahr dauert somit 0,2424 Tage länger, was umgerechnet 5 Stunden, 49 Minuten und 3 Sekunden beträgt.“ (HAZ). Um die Differenz auszugleichen, wird nahezu alle vier Jahre ein Schaltjahr eingeführt. Schalttag ist aber nicht der 29. Febraur, wie viele meinen, sondern der 24. Februar. Dies ist für die kirchlichen Feiertage und Namenstage von Belang. Somit verlängert sich der Monat um einen Tag. Wann ein Schaltjahr ist, lässt sich folgendermaßen errechnen.

  • Das Jahr muss durch 4 teilbar sein,
  • jedoch nicht durch 100, außer
  • das jahr lässt sich durch 400 teilen.

Unter Kaiser Commodus (161-192) wurde der Februar in Invictus umbenannt. Nach dessen Tod erhielt er aber seinen alten Namen wieder zurück. Februare bedeutet reiningen und kommt aus dem Lateinischen. Der Monat wurde nach dem römischen Reinigungsfest Februa benannt.

Unter anderem wurden während des Festes die jungen Frauen von den luperci genannten Priestern mit aus einem Ziegenfell geschnittenen Riemen, den februa,[2] geschlagen, um sie vor Unfruchtbarkeit zu bewahren.[3] Mit dem Fest am dies februatus hingen wahrscheinlich die Beinamen Februalis, Februlis, Februata oder Februa der Juno zusammen, die zu diesem Anlass laut Paulus Diaconus eine besondere Verehrung erfuhr. Seiner Meinung nach könnte sich gar der Monatsname Februarius von den Beinamen der Göttin herleiten,[4] während Ovid den Monatsnamen allein mit dem Fest und den in diesem Monat umherziehenden luperci in Verbindung bringt, von den Beinamen Junos im Zusammenhang mit dem Monatsnamen jedoch nichts zu berichten weiß.[5] Anlässlich seiner Ausführungen zu den Lupercalien am 15. Februar spricht er sie in seinen Fasti als Iuno Lucina an.[6]

Wikipedia: Februa

Folgende Gedenktage im Februar sind mir aufgefallen. Natürlich gibt es auch hier mehrere an den verschiedenen Tagen.

  • 2. Febraur: Erscheinung des Herrn
  • 2. Februar: Murmeltiertag (USA & Kanada)
  • 11. Febraur: Welttag der Kranken
  • 11. Febraur: Europäischer Tag des Notrufs 112
  • 20. Februar: Tag der Allergien (Japan)
  • 22. Feburar: Peterstag (Namenstag von Peter, St. Peter, christlich)

Somit ist der Februar zwar der kürzeste Monat, ist aber auch ein Monat, der geschichtlich einiges zu bieten hat. Außerdem ist er der letzte Wintermonat. Im März beginnt dann der Frühling.

2 Kommentare zu „Die Monate: Der Februar“

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