Die Edgar Wallace Filme

Edgar Wallace ist ein Klassiker. Vor allem seine Filme kennt fast jeder. Sie basieren auf den Werken des britischen Schriftstellers Edgar Wallace (1875–1932).

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Edgar Wallace ist ein Klassiker. Vor allem seine Filme kennt fast jeder. Sie basieren auf den Werken des britischen Schriftstellers Edgar Wallace (1875–1932). Es gibt zwar zahlreiche Verfilmungen von Edgar Wallace, doch die Reihe aus den Jahren 1959 bis 1972 werden heutzutage als Edgar Wallace Filme bezeichnet. Teilweise basieren diese noch nicht einmal auf die originalen Schriften von Edgar Wallace.

Stark beeinflusst wurden die Filme vom Regisseur Alfred Vohrer (1914-1986). „Der erfahrene Synchronregisseur inszenierte 14 Filme der Serie, darunter Klassiker wie Die toten Augen von London, Das Gasthaus an der Themse und Der Hexer. Die leicht übertriebene Schauspielführung und die pointierte Schnitt- und Zoomtechnik sind für praktisch alle Film- und Fernseharbeiten Vohrers typisch.“ (Wikipedia). Auch der Regisseur Harald Reinl (1908-1986) hatte mit fünf Filmen einen erheblichen Einfluss auf diese Reihe (u.a. das erste Werk „Der Frosch mit der Maske“ sowie „Die Bande des Schreckens“ als auch „Der unheimliche Mönch“). Die Regisseure Franz Josef Gottlieb mit drei Filmen wie Harald Phillip mit einem Film haben im Wesentlichen den Stil dieser beiden Regisseure kopiern sollen. Der Journalist und Stahlnetz-Regisseur Jürgen Roland hat die Serie mit dokumentarischem Stil bereichert („Der rote Kreis“ und „Der grüne Bogenschütze“). „Roland hätte sicher noch weitere Wallace-Filme gedreht. Initiator G.F. Hummel hätte das gern gesehen. Doch die Meinungsverschiedenenheiten zwischen Roland, der gern seinen Lieblingsautor Wolfgang Menge mit im Boot haben wollte, und Horst Wendlandt, der dies eben nicht wollte, waren zu groß.“ (Zauberspiegel). Josef von Báky schuf einen Film 1961, der kommerziell erfolgreich war, von Kritikern aber als antiquiert bezeichnet wurde. Der Zauberspiegel schreibt, dass in jeder Minute das Tempo fehlen würde. Mit den weiteren Regisseuren wollte man neue Wege gehen. Diese stießen beim Publikum jedoch auf wenig Erfolg.

Zur Besetzung gehören mit Joachim Fuchsberger (13 Filme) und Heinz Drache (8 Filme) auch Karin Dor, Uschi Glas und Elisabeth Flickenschildt. Mit den Filmtiteln sollten Assoziationen hervorgerufen werden. Bei „Der grüne Bogenschütze“, „Der Zinker“ u.a. wurde ein Hinweis auf den Hauptverbrecher des Films gegeben. Andere Titel wurden dann mit dem Begriff „Rätsel“ verknüpft („Das Rätsel der Orchidee“ u.a). Auch Orte wurden in den Titeln genannt, wie „Der Fälscher von London“ oder „Die Tote aus der Themse“). Die Filme spielen meistens in oder in der Umgebung von London.

Wiedererkennbar sind die Filme in ihrem Vorspann. Der Vorspann zeigte den Mord. Danach kam in Farbe (der Film selbst in schwarz-weiß) der Filmtitel und der Vorspann. Auch die roten und grünen Schriften sollten einen spannenden Film ankündigen. Charakteristisch dafür ist auch der Schriftzug von Edgar Wallace, verbunden mit der Stimme aus dem Off, die sagt: „Hallo, hier spricht Edgar Wallace“. Die Filmmusik geprägt hat Peter Thomas, der 18 Filme mitgestaltet hat.

Zu meinen persönlichen Favoriten zählen ganz vorne dabei: „Das Gasthaus an der Themse“, „Der Frosch mit der Maske“, „Die toten Augen von London“, „Das indische Tuch“, „Der Zinker“, „Der schwarze Abt“, „Der unheimliche Mönch“, „Die seltsame Gräfin“ und „Der Mönch mit der Peitsche“. Auf jeden Fall macht man nichts falsch, wenn man mit diesen Filmen einen gemütlichen und spannenden Film ansehen möchte.

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