13. Dezember: Lucia von Syrakus

Die heilige Lucia von Syrakus wurde in zahlreichen Legenden erwähnt und wird am 13. Dezember gefeiert. Sie wird meistens mit Lichtriten gefeiert.

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Lucia von Syrakus (um 283 – 304) war eine frühchristliche geweihte Jungfrau und Märtyrerin. Ihr Name bedeutet die „Leuchtende“ (lateinisch lux = Licht). Im ersten Hochgebet (Gattung der großen Lob- und Dankgebete in der christlichen Liturgie) wird die heilige Lucia genannt. Auf ihre Existenz weisen Grabinschriften in der Katakombe San Giovanni in Syrakus hin (um 400). Auch in zahlreichen Martyrologien wurde Lucia von Syrakus erwähnt. Somit scheint sicher, dass sie gelebt hat. Erste Luciaklöster in Syrakus und Rom entstanden um 600. Die ersten Beschreibungen ihres Martyriums stammen aus dem 5. und 6. Jahrhundert. Diese wurden auch mit vielen Wundern ausgeschmückt. Ihr Gedenktag am 13. Dezember ist oft mit Lichtriten verbunden. Das hängt auch damit zusammen, dass er vermutlich vor der gregorianischen Kalenderreform auf die Wintersonnenwende (21. Dezember) fiel. Auch gibt es folgende Bauernregeln: „An Sankt Lucia ist der Abend dem Morgen nah.“ und „Sankt Luzen tut den Tag stutzen.“ (Wikipedia). Die heilige Lucia wird meist mit dem Schwert und einem Palmzweig, dem Buch, einem Kranz aus Rosen oder einer Öllampe dargestellt, oft auch mit ausgerissen Augen. „Die Heilige wird bei Augenleiden, Blutfluss, Halsschmerzen und Ruhr angerufen. Sie ist die Patronin der Armen, der Blinden, reuigen Dirnen, der kranken Kinder und der Städte Syrakus und Venedig. Auch die Anwälte, Bauern, Elektriker, Glaser, Kutscher, Messerschmiede, Näherinnen, Pedelle, Polsterer, Sattler, Schneider, Schreiber und Weber haben sie zur Patronin.“(Wikipedia)

„Legende

Die heilige Lucia war eine edle Jungfrau in der Stadt Syrakus. Ihre Mutter hatte Blutfluß und kein Arzt konnte ihr helfen. Deshalb wallfahrten Mutter und Tochter nach Catania an das Grab der hl. Agatha. Im Gebet erschien Agatha der Heiligen und sprach: „Meine Schwester, warum verlangst du von mir, was du selbst sogleich deiner Mutter gewähren kannst? Dein Glaube hat sie geheilt!“ Gesund kehrten beide nach Syrakus zurück. In ihrer Freude erreichte Lucia von ihrer Mutter, daß sie ihre Mitgift zum Dank gegen Gott an die Armen verschenken durfte. Auch legte sie das Gelübde der Keuschheit ab. Der enttäuschte Bräutigam, ein heidnischer Jüngling, war darüber so erbost, daß er sie beim Statthalter Paschasius als Christin anzeigte. Als Paschasius sie verhörte, gab Lucia ihm die kühnen und geraden Antworten, die die Christen der Verfolgungszeit auszeichnen. Sein Urteil lautete: Lucia solle in ein öffentliches Haus gebracht werden, auf daß sie ihre Keuschheit verliere und der Heilige Geist, der sie, wie Lucia dem Richter gesagt hatte, erleuchte, von ihr weiche. Da wurde die Heilige eben von jener Kraft und Gnade des Heiligen Geistes so schwer, daß man sie, wie einen unbeweglichen Felsen, nicht von der Stelle bewegen konnte. Nun errichtete man einen Scheiterhaufen, doch auch Feuer und siedendes Öl, mit dem man die Jungfrau übergoß, taten ihr keinen Schaden. Da bekam der Statthalter große Angst und befahl, sie mit dem Dolche zu töten. Mit dem Dolch im Halse hat sie noch so lange gelebt, bis sie die hl. Kommunion empfangen hat. Erst dann starb sie.“

— Das große Buch der Heiligen (8. Aufl. 1985), Seite 805

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