9. Dezember: Abel

Die Geschichte von Kain und Abel ist die Geschichte, wie Gewalt in die Welt kam und erklärt den damaligen Zwist zwischen den Nomaden und der sesshaften Bevölkerung.

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Der Hirte Abel (gestorben 13. Oktober 3643 vor Christus nach jüdischer Zeitrechnung) gilt als „erster Märtyrer der Menschheitsgeschichte“ (Ökumenisches Heiligenlexikon). Nach der Bibel war Abel der zweitgeborene Sohn von Adam und Eva. Nachdem sein Opfer Wohlgefallen bei Gott fand, wurde sein Bruder Kain neidisch und erschlug ihn. Somit war Abel der erste Tote und das erste Opfer einer Gewalttat in der Weltgeschichte. So wird dargestellt wie nach der ersten Sünde des Ungehorsams die Gewalttaten in die Welt kamen. Auch spiegelt die Geschichte die damalige Spannung zischen Nomaden und der sesshaften Bevölkerung wieder. Im Hebräerbrief 11, 4 wird Abel als Zeuge und Vorbild des Glaubens beschrieben: „Aufgrund des Glaubens brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain; durch diesen Glauben erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht war, was Gott durch die Annahme seiner Opfergaben bezeugte; und durch den Glauben redet Abel noch, obwohl er tot ist.“ (Bibelwerk, Einheitsübersetzung).

„Der Mensch erkannte Eva, seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Kain. Da sagte sie: Ich habe einen Mann vom HERRN erworben. Sie gebar ein zweites Mal, nämlich Abel, seinen Bruder. Abel wurde Schafhirt und Kain Ackerbauer.

Nach einiger Zeit brachte Kain dem HERRN eine Gabe von den Früchten des Erdbodens dar; auch Abel brachte eine dar von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Der HERR schaute auf Abel und seine Gabe, aber auf Kain und seine Gabe schaute er nicht. Da überlief es Kain ganz heiß und sein Blick senkte sich. Der HERR sprach zu Kain: Warum überläuft es dich heiß und warum senkt sich dein Blick? Ist es nicht so: Wenn du gut handelst, darfst du aufblicken; wenn du nicht gut handelst, lauert an der Tür die Sünde. Sie hat Verlangen nach dir, doch du sollst über sie herrschen.

Da redete Kain mit Abel, seinem Bruder. Als sie auf dem Feld waren, erhob sich Kain gegen Abel, seinen Bruder, und tötete ihn. Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist Abel, dein Bruder? Er entgegnete: Ich weiß es nicht. Bin ich der Hüter meines Bruders? Der HERR sprach: Was hast du getan? Das Blut deines Bruders erhebt seine Stimme und schreit zu mir vom Erdboden. So bist du jetzt verflucht, verbannt vom Erdboden, der seinen Mund aufgesperrt hat, um aus deiner Hand das Blut deines Bruders aufzunehmen.Wenn du den Erdboden bearbeitest, wird er dir keinen Ertrag mehr bringen. Rastlos und ruhelos wirst du auf der Erde sein. Kain antwortete dem HERRN: Zu groß ist meine Schuld, als dass ich sie tragen könnte. Siehe, du hast mich heute vom Erdboden vertrieben und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen; rastlos und ruhelos werde ich auf der Erde sein und jeder, der mich findet, wird mich töten. Der HERR aber sprach zu ihm: Darum soll jeder, der Kain tötet, siebenfacher Rache verfallen. Darauf machte der HERR dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde. So zog Kain fort, weg vom HERRN und ließ sich im Land Nod nieder, östlich von Eden.

Bibelwerk, Einheitsübersetzung

2 Kommentare zu „9. Dezember: Abel“

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