6. Dezember: Nikolaus

Der heilige Nikolaus von Myra ist der Patron vieler Gruppen. Dies kommt alles aus den zahlreichen Legenden.

Jeden Tag präsentiere ich einen kleinen Ausschnitt von einem Foto. Am 24. Dezember erscheint das ganze Foto in seiner vollen Pracht.

Am 6. Dezember ist der heilige Nikolaus. Kinder freuen sich darauf, denn traditionellerweise werden ihnen hier kleine Geschenke gemacht. Gefürchtet dagegen ist der Knecht Rupprecht, der mit dem Nikolaus auftritt. Ich selbst erinnere mich noch lebhaft an Nikolaus-Besuche in der Schule. Nikolaus von Myra (geboren zwischen 270 und 286 – gestorben 326, 345, 351 oder 365) wirkte im 4. Jahrhundert als Bischof von Myra (eine kleinasiatische Region in Lykien – mittlerweile Teil der Türkei). Über sein Leben selbst gibt es nur wenig bekannte und belegte Tatsachen. Das Vermögen, das er geerbt hat, verteilte er unter die Armen. Dies wird auch von den Bischöfen Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet. Dort gilt es als historische Tatsache. Daraus haben sich um den heiligen Nikolaus verschiedene Legenden entwickelt. Nikolaus ist der Schutzpatron von einigen Völkern (Russland, Kroatien, Serbien sowie Lothringen und Süditalien). In Bari ist er der Stadtpatron. Durch die vielen Legenden wurde er auch zum Schutzpatron vieler Berufe (Seefahrer, Binnenschiffer, Kaufmann, Rechtsanwalt, Apotheker, Metzger und Bäcker, von Getreidehändlern, Dreschern, Pfandleihern, Juristen, Schneidern, Küfern, Fuhrleuten und Salzsiedern), aber auch für Schüler, Studenten, Pilger, Reisenden, Liebenden und Gebärenden, der Alten, Ministranten und Kinder sowie für Diebe, Gefängniswärter, Prostituierte und Gefangene.

Legende

Bestrafung und Begnadigung eines Betrügers

Ein Christ lieh von einem Juden Geld und versprach, es rechtzeitig zurückzuzahlen. Dieser Verpflichtung kam er allerdings nicht nach und die beiden gingen vor Gericht. Um einen Meineid zu umgehen, ließ sich der Christ einen Trick einfallen: Er füllte das geliehene Geld in einen hohlen Stock. Während des Schwurs bat er den Juden, den Stock so lange zu halten. Er schwor daraufhin, dass er das Geld bereits zurückgegeben habe. Der Jude gab den Stab zurück und blieb geprellt. Als die beiden nach Hause gingen, wurde der Christ von einem vorbeifahrenden Wagen überfahren und starb. Bei dem Unfall zerbrach der Stock, und der Jude erkannte die Arglist. Die umstehenden Leute forderten den Juden auf, sich nun das Geld zu nehmen, da der Christ seine gerechte Strafe erhalten habe. Voll Mitleid entgegnete der Jude, dass er das Geld nur nehmen werde, wenn der heilige Nikolaus den Christen wieder zum Leben erwecke. Tatsächlich erhob sich darauf der meineidige Christ wieder, und der Jude ließ sich taufen.“

Wikipedia – Abschnitt Legenden

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