Stephen Hendry – ein Comeback?

Der „King of the Crucible“ Stepen Hendry kehrt nach seinem Rücktritt wieder auf die Maintour von Snooker zurück. Hendry akzeptierte eine Invitational Tour Card und spielt so die nächsten beiden Jahre bei den Profis des Snooker mit.

Der „King of the Crucible“ Stepen Hendry kehrt nach seinem Rücktritt wieder auf die Maintour von Snooker zurück. Hendry akzeptierte eine Invitational Tour Card und spielt so die nächsten beiden Jahre bei den Profis des Snooker mit. Stephen Hendry ist am 13. Januar 1969 in South Queensferry geboren. Der Schotte ist gemessen an seinen Turniersiegen einer der erfolgreichsten Snookerspieler und stellte einige Rekorde auf. In letzter Zeit hat Ronnie O´Sullivan einige davon eingestellt. Mit seinem 6. WM-Titel hat er insgesamt 37 Titel gewonnen, hingegen Stepehn Hendry nur 36. Doch das schmälert nicht Stepehn Hendry´s Leistung im Snooker. Allein mit 7 WM-Titeln hat Stephen Hendry die Nase vorn.

Stepen Hendry´s Rücktritt vor 8 Jahren im Jahr 2012 hat einen großen Snookerspieler in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. In den 90er-Jahren dominierte er 8 Jahre die Rangliste als Nummer 1. Mit seinem konsequenten Break-Building entwickelte er Snooker als Spiel weiter und hob es auf ein neues Niveau. Seine Motivation allerdings war auch der Wille, immer zu siegen. Als dies nicht mehr gelang und sein Ehrgeiz nicht mehr gestillt werden konnte, entschied er sich konsequenterweise für den Rücktritt.

Hendry kehrt nun bei den UK Championship zurück. Ob er wieder bei der Weltmeisterschaft mitspielen kann lässt er dabei offen:

„Noch einmal als Spieler in die Crucible-Arena zu kommen, das wäre ein Traum“. Er weiß aber auch, dass das ein sehr weiter Weg wäre. Offensichtlich wird er auch nicht bei allen Turnieren spielen (der enge Terminplan war damals einer seiner Rücktrittsgründe).

Rolf Kalb auf Eurosport

Bei seinem ersten Turnier erwatet er aber nichts. Es gebe natürlich das Risiko gleich zu 0 zu verlieren, aber das müsse er eingehen. Sein Ehrgeiz scheint also nicht mehr an erster Stelle zu stehen. Motivation schien der Spaß am Snooker und die Aufregung am Tisch gewesen zu sein, den er durch das Training mit Feeney und durch Spiele bei der Senioren-WM wieder gewonnen hat. Mit der Einladung durch die Wildcard ist dabei eine Überraschung gelungen, wie die SZ schrieb:

Hendry sei „ein Gigant“, jubilierte Hearn über diesen Coup, der die auf der Insel ohnehin sehr populäre Sportart noch weiter ins Interesse rücken wird: „Alle Augen werden auf ihn gerichtet sein“.

Süddeutsche Zeitung

Viele Fans dagegen hoffen, dass sich Hendry wieder auf den Kampf einlässt und seinen 37. Titel holt. Doch das scheint für Hendry nicht im Vordergrund zu stehen. Die Frage der SZ, ob er sich mit der Rückkehr einen Gefallen tut, teile ich nicht, weil Stepen Hendry schon viele Titel gewonnen hat und für Snooker einen großen Wert hat. Neben ihm sind auch Jimmy White, Ken Donherty und James Wattana mit einer Invitational Tour Card für die nächsten zwei Jahre auf der Main Tour von Snooker zu finden. Es dürfte sehr interessant sein, die nächste Saison im Snooker zu verfolgen.

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