Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen

Vor Kurzem habe ich den Film „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“ gesehen. Es geht hier um eine Thematik, die auch jetzt noch aktuell ist, leider.

Vor Kurzem habe ich den Film „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“ gesehen. Es geht hier um eine Thematik, die auch jetzt noch aktuell ist, leider. Es geht um Rassismus in den 60-er Jahren in den USA und wie schwarze Frauen ihren Beitrag zum ersten Weltraumflug geleistet haben. Es ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Theodore Melfie. Margot Lee Shetterly schrieb das gleichnamige Sachbuch 2016. Am 25. Dezember 2016 kam der Film in die amerikanischen Kinos, am 2. Februar 2017 in die deutschen Kinos.

Die Hauptfiguren sind drei schwarze Frauen: Katherine Johnson, Dorothy Vaughan und Mary Jackson. Alle drei arbeiten in der Abteilung „Colored Computers“ bei der NASA. Hier sind hochbegabte Mathematikerinnen beschäftigt, die Berechnungen für die NASA erstellen. Damit unterstützen sie die Ingenieure bei der Arbeit. Dafür bekommen sie meistens jeden Tag unterscheidliche Aufgaben. Katherine wird eines Tages in die Abteilung „Space Task Group“ versetzt. Hier wurde eine Spezialistin für Vektorgrafik gesucht. Doch dies ist 1961 nicht einfach. Es gibt keine Toiletten für Farbige in der Nähe, so dass sie zum weit entfernten Bereich ihrer alten Abteilung rennen muss. Außerdem darf sie ihren Kaffee nicht aus den gleichen Bechern wie ihre Kollegen trinken. Sie soll die Berechnungen von anderen überprüfen, hat aber mit dem Problem zu kämpfen, dass einige Teile der Berechnung geschwärzt werden, weil man denkt, sie könnte eine Spionin sein. Eines Tages fällt ihrem Vorgesetzten auf, dass sie jeden Tag viel Zeit auf der Toilette verbringt. Danach setzt er sich dafür ein, dass es keine getrennten Bereiche und Toiletten mehr in der NASA gibt und jeder dahin gehen kann, wo er möchte.

Als die Sowjetunion es schaffte, einen Hund und Menschen in das All zu senden, verlangte ihr Vorgesetzter Überstunden von allen, um bei dem Wettlauf aufschließen zu können. Katherine sollte weiter Berechnungen erstellen und überprüfen, erkämpft sich dabei von Harrison, ihrem Vorgesetzten Respekt und schafft es sogar an den Briefings teilzunehmen, um schneller auf Änderungen reagieren zu können.

Privat hat sie drei Kinder und ist Witwe. In dieser Zeit lernt sie einen Kriegsheimkehrer kennen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellt er ihr einen Heriatsantrag.

In der Zwischenzeit hat die NASA einen Großrechner, IBM, bestellt und zum Laufen gebracht, so dass ihre Arbeit bei der „Space Task Group“ überflüssig wurde und sie wieder zurückversetzt wurde. Zum Abschied schenkte ihr Harrison eine schlichte Perlenkette, die sie als einziges Schmuckstück bei der Arbeit tragen darf. Kurz vor dem Start der bemannten Rakete lieferte der Großrechner widersprüchliche Daten und Katherin wurde gesucht, um das zu überprüfen. Hat sie es richtig berechnet? Kann die Rakete sicher starten und landen? Das wird im Film geklärt.

Mary Jackson, die zweite im Bunde, wird in eine Abteilung versetzt, die Raumkapseln entwickelt. Ihr wird vorgeschlagen, sich doch als Ingenieurin zu bewerben, da sie in der richtigen Art und Weise denke. Sie glaubte, die richtigen Unterlagen zu haben, wurde aber dann abgelehnt, da ihr eine Zusatzausbildung fehlte. Da jedoch Virginia keine Ausbildung für Afroamerikaner an den Hochschulen anbietet, erstreitet sie sich das Recht vor Gericht, allerdings nur für Abendkurse.

Die dritte Frau, Dorothy Vaughan, nimmt schon seit über einem halben Jahr die Aufgaben des Supervisors wahr, weil die Stelleninhaberin erkrankt ist. Jedoch wird sie nicht befördert. Als der Großrechner der NASA geliefert wurde, sieht sie sich und die anderen Frauen in ihrer Arbeit gefährdet. Also besorgt sie sich trotz der widrigen Umstände Bücher, um sich und die Frauen fortzubilden. Sie entdeckt dabei den Fehler, warum der Großrechner nicht läuft. Aufgrund ihrer Kenntnisse soll sie nun versetzt werden, doch sie stellt die Bedingung, dass ihre Frauen mitkommen dürfen.

Die Geschichte der drei Frauen basiert auf historischen Daten und macht den Rassismus in den 60-er Jahren zum Thema. Dabei regt er zum Nachdenken an, da auch hierzulande in einigen Situationen noch nicht immer alle gleichberechtigt sind. In den USA ist es aber immer noch ein sehr brisantes Thema, wenn man die jüngsten Vorfälle um George Floyd denkt. Daher ist der Film interessant anzusehen. Außerdem ist er sehr gut gemacht. Daher ist es eine dringende Empfehlung von mir, diesen Film anzusehen.

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