Haus der Kunst: Markus Lüpertz

Bis zum 26. Januar zeigt das Haus der Kunst in München noch eine Ausstellung mit Bildern eines der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Mit Markus Lüpertz (*1941)

Bis zum 26. Januar zeigt das Haus der Kunst in München noch eine Ausstellung mit Bildern eines der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Mit Markus Lüpertz (*1941) legt die Ausstellung vor allem den Schwerpunkt auf seine seriellen Ausfertigungen und Dithyramben. Die Ausstellung selbt folgt keiner Chronologie. Der Künstler Markus Lüpertz nämlich hat sich auch nicht mit den Beschränken von Raum und Zeit beschäftigt, zum Beispiel vermischt er im Bild „Der Diktator“ im Gesicht die Züge von Adolf Hitler und Josef Stalin. Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei Perioden des Künstlers: 1963 bis 1980 und 200 bis 2016. Wie in dem Prospekt zur Ausstellung zutreffend gesagt wird, beschreibt man die Kunstwerke von Markus Lüpertz am Besten mit „Rahmung, Rhythmus, Wiederholung.

Lüpertz hat sich in seinen Werken zudem stark von seinen Eindrücken im Kino und in den Filme inspirieren lassen, wie zum Beispiel das Logo von 20th Century Fox (Wikipedia). Man findet dies zum Beispiel in der schwebende Dithyrambe wieder oder in den Augen bei „Donald Ducks Heimkehr“, was mir bei letzterem allerdings schwer gefallen ist. Beeindruckt haben mich allerdings die großformatigen Bilder und die seriellen Bilder. Diese haben in einem sehr großen Raum ihre unglaubliche Wirkung verbreitet. Imponiert hat mir der „Westwall“ (1968) und „Schiene – dithyrambish“ (1969). Beide GEmälde könnte man auf beiden Seiten verländern. Westwall verweist auf die fast 600 km lange Befestigungslinie. Diese hat Adolf Hitler entlang der niederländischen, belgischen, luxemburgischen und framnzösischen Grenze bis zur Schweiz errichtet als Schutz vor den Allierten. Das Bild „Schiene“ greift die typischen Wiederholungen und die Komposition von „Westerwald“ auf. „Schiene“ wurde von Western-Filme inspiriert. Diese sind geprägt von Pferden und Eisenbahnschienen. Dies hat er in diesem Bild einfangen wollen.

Lüpertz zeichnete aber auch düstere Bilder zum Krieg. Jecoh bleibt er in allem seinem Prinzip der Wiederholungen treu. Auch sollen religiöse Motive immer wieder auftauchen, wie bei „Unser täglich Brot“ eine göttliche Hand den Weizen sprießen lassen soll. Die göttliche Hand ist allerdings schwer erkennbar, da er auch hier sehr stilisiert zeichnet und somit eigene Formen hat.

Die Ausstellung im Haus der Kunst ist auf jeden Fall sehenswert. Sie kostet 11 Euro Eintritt. Dabei inklusive ist der Audioguide. Ich hatte bisher bei meinen Ausstellungsbesuchen keinen Audioguide genommen, da ich es immer komisch fand, wie die Leute damit durch die Ausstelung gingen und ich ja eigentlich wegen der Bilder und deren Eindruck gekommen bin. Hier habe ich ihn aber, da er kostenlos war, einmal ausprobiert. Er liefert zusätzliche Informationen, die manchmal sehr interessant sein können, manche aber auch schwer nachvollziehbar sind, wie die göttliche Hand bei „Unser täglich Brot“ oder das 20th Century Fox Logo bei den Augen von „Donald Ducks Heimkehr“. Die Querverweise auf diverse Filme, die man auch nicht alle im Kopf hat, sind auch sehr interessant. Vielleicht sollte ich manchen Audioguide vielleicht doch zwischendurch in Erwägung ziehen.

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